Schon gewusst....?


Die Sage vom Ursprung der Aachener Printe…

Zur Entstehung der Aachener Printen gibt es zahlreiche Sagen und Geschichten.
Eine davon möchten wir Ihnen hier vorstellen:
Im Jahr 1656 brach in Aachen ein Feuer aus, der große Stadtbrand. Von 5300 Häusern wurden damals 4600 Opfer der Flammen. In der Folgezeit plagten Not und Hunger die Aachener Bevölkerung. Die Versorgung mit Lebensmittel war eher dürftig. In dieser Notlage erinnerte sich ein alter Bäcker an ein einheimisches Gebäck, das ehedem des Kaiser Karls Lieblingsgebäck gewesen war. An das Rezept konnte sich leider niemand mehr erinnern. Also probierte nun jeder Bäcker ein eigenes Rezept. Die Ergebnisse waren aber leider alle fast ungenießbar.
Dann erinnerten sich die Aachener daran, dass Karl der Große das Originalrezept mit ins Grab genommen hatte. Aber man wollte die Totenruhe des großen Kaisers nicht stören.
Trotzdem fasste ein Bäckerlehrling den Plan, die Gruft des Kaisers zu suchen und das Rezept zu besorgen. Die genaue Lage der kaiserlichen Ruhestätte war jedoch schon damals nicht bekannt.
Wie so oft in Aachen trat als vermeintlicher Helfer in der Not der Teufel auf den Plan. Er schlug dem Bäckerlehrling einen Pakt vor. Er, der Teufel, führe ihn in die Gruft und als Lohn dafür besorge der Bäckerbursche den Schlüssel zur Schatzkammer.

Der Junge ging darauf ein und dachte sich: „Was ein Marktweib konnte, kann ich auch!“
In der folgenden Nacht erschien der Teufel und führte den Burschen zum Grab Karls. Vor Aufregung und Furcht zitternd, trat der Lehrling an das Grab des Kaisers. Der öffnete langsam die Augen und fragte streng nach dem Grund der Störung. Der Knabe schilderte die Notlage der Stadt. Der Kaiser sagte: „ Da ich die Stadt und die Menschen stets geliebt habe, werde ich natürlich helfen!“
Er händigte dem Jungen das Rezept aus und schloss wieder die müden Augen. Der Lehrling eilte aus der unheimlichen Gruft zu seinem Meister. Der Meister war zunächst entsetzt, sah jedoch sogleich auch den wirtschaftlichen Vorteil.
Die Printen nach dem alten Rezept waren ein Genuss. Sie wurden sehr bald weit über die Stadt hinaus bekannt und verkauft.
Als der Lehrling schon nicht mehr an sein Versprechen dachte, erschien ihm der Teufel und forderte seinen Lohn. Der Junge wollte den Teufel gnädig stimmen und bot ihm ein Backblech mit frischen Aachener Printen an.
Betört von dem Duft und Geschmack des Gebäcks verspeiste der die Printen so gierig, dass er das Backblech gleich mit verschlang. Geplagt von wahrhaft höllischen Leibschmerzen verschwand der Teufel in das Reich der Finsternis.
Wieder war es einem schlauen Aachener gelungen, im Pakt mit dem Teufel Aachen zu dienen und dem Bösewicht ein Schnippchen zu schlagen.

 





Der Stollen - das älteste Gebäck Deutschlands

Der handwerkliche Christstollen ist das Weihnachtsgebäck mit der wohl längsten Tradition in Deutschland.

Die erste Erwähnung fand sich 1329 in Naumburg (Saale) als Weihnachtsgabe für den Bischof Heinrich. Die Form stellt ein Gebildebrot dar, das an das in Windeln liegende Jesuskind erinnern soll. Das erklärt auch die weiße Zuckerschicht außen. Die traditionelle Form ist bis heute unverändert.

Damals waren Stollen sehr magere Backwerke aus Hefeteig für das christliche Adventsfasten. Stollenteige durften nur aus Wasser, Hafer und Rüböl geknetet werden.

Nach der Überlieferung war es Hofbäcker Heinrich Drasdo in Torgau (Sachsen), der den vorweihnachtlichen Fastenstollen zum Weihnachtsfest mit reichhaltigen Zutaten wie zum Beispiel Früchten verfeinerte. Er schuf aus dem mageren Fastengebäck erstmals das reichhaltige Festgebäck, das wir heute kennen.

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